Bruno Sagurna, SPD-Fraktionsvorsitzender

Bruno Sagurna, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, über die Erhöhung der Mittel für Stadtbezirke und die Abschaffung der Sondernutzungsgebühren für Feste von Vereinen und Nachbarschaften:

„Ob Hamborn oder Rheinhausen, ob Meiderich oder Walsum, das Leben der Duisburgerinnen und Duisburger findet in ihren Bezirken und Stadtteilen statt. Daher ist es uns besonders wichtig, dass wir finanzielle Spielräume im Haushalt dafür nutzen, das Leben der Menschen in ihren Quartieren zu verbessern.

Auf Initiative unserer SPD-Fraktion wurden Änderungen im Haushalt 2020/21 beschlossen, um die Bezirke zu stärken. Unter anderem wurden die Mittel für saubere Parks, mehr Straßenbäume und gepflegte öffentliche Grünflächen deutlich erhöht. Aber auch die Sportvereine profitieren von den Änderungen. Ab 2020 werden jährlich 300.000 Euro für die Sanierung von Kunstrasenplätzen bereitgestellt, die eine wertvolle zusätzliche Unterstützung für die Sportvereine darstellt.

Als weiteren Schritt der Unterstützung der Bezirke wurden die Mittel zur Pflege des Ortsbildes, sowie der Topf für Beihilfen und kulturelle Zwecke im Bezirk erhöht.

Weihnachtsbäume für die Bezirke, Blumenampeln, Verschönerung von Kreisverkehren oder eine neue Parkbank für die öffentliche Grünanlage – mit den Mitteln zur Pflege des Ortsbildes haben Bezirksvertretungen die Möglichkeit, kleinere und mittlere Verschönerungen im Ortsteil schnell und unkompliziert zu beschließen und dadurch das Ortsbild zu verbessern. Auch können Vereine oder Feste unterstützt werden. Die Mittel zur Pflege des Ortsbildes wurden für alle Bezirke auf jährlich 20.300 Euro erhöht.

Saubere, ordentliche und lebenswerte Stadtbezirke sind eine Herzensangelegenheit von uns. Besonders die Arbeit der vielen Vereine ist uns wichtig.

Auf unseren Antrag sollen zudem Sondernutzungsgebühren für Vereine und Nachbarschaften, wenn sie Feste veranstalten möchten, abgeschafft werden. Denn bei diesen Festen geht es nicht darum, Geld zu verdienen. Hier steht die Gemeinschaft im Mittelpunkt und alle helfen freiwillig und ehrenamtlich mit. Das wollen wir fördern.“

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