-Sperrzone soll Ansiedlung von Vergnügungsstätten verhindern-

SPD-Ratsherr Uwe Ernst

Zu der Aufstellung eines Bebauungsplans für den Bereich rund um die Albert-Hahn-Straße in Großenbaum erklärt der zuständige SPD-Ratsherr Uwe Ernst:

„Die SPD im Rat der Stadt Duisburg setzt sich seit Jahren konsequent gegen die Ansiedlung von Wettbüros ein. Die Stadt greift damit die Forderungen aus Politik und Bürgerschaft auf. Das ist eine gute Nachricht. Negative Auswirkungen auf die Einzelhandels- und Wohnstandorte durch neue Vergnügungsstätten müssen verhindert werden. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Qualität und Vielfalt des Einzelhandels in den Bezirken zu stärken.

Durch eine Sperrzone können wir im Großenbaumer Westen (Bereich zwischen A 59, Altenbrucher Damm/Großenbaumer Allee und Bundesbahnstrecke Duisburg-Düsseldorf) die Ansiedlung eines neuen Wettbüros verhindern. Der Antrag zur Einrichtung eines Wettbüros liegt bereits vor. Ich danke der Stadtverwaltung, dass diese den politischen Willen schnell ausgeführt hat. Leider können wir nicht die ganze Stadt zur Sperrzone erklären. Hier fehlt uns der rechtliche Rahmen. Aber wir werden weiterhin mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Ausbreitung von Wettbüros vorgehen.“

Der Bebauungsplan wurde bereits per Dringlichkeitsbeschluss auf den Weg gebracht und soll in der nächsten Sitzung des Stadtrates am 19.04.2021 genehmigt werden.

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