Thomas Kutschaty: „Menschen und Kommunen nicht alleine lassen – Viertel in herausfordernden Lagen verdienen besondere Unterstützung“

Am heutigen Donnerstag hat Thomas Kutschaty, Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW, den Duisburger Stadtteil Hochfeld besucht. Hochfeld ist ein Stadtteil mit besonderen sozialen Herausforderungen in Bezug auf Armut, Wohnbedingungen und Bildung. Thomas Kutschaty hat sich vor Ort über ein Projekt zur Entwicklung des Quartiers informiert. Im Anschluss folgte ein Besuch der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in Duisburg.

Hierzu erklärt Thomas Kutschaty: „Viertel in herausfordernden Lagen verdienen besondere Unterstützung. Denn in Hochfeld und anderen Stadtteilen in Nordrhein-Westfalen sind die sozialen Herausforderungen immens. Armut, Arbeitslosigkeit und Bildungsungerechtigkeit sind viel zu hoch. Die Landespolitik darf die Menschen und die Kommunen damit nicht alleine lassen. Im Gegenteil: Hier muss sich eine Landesregierung besonders kümmern. Zuerst müssen wir in den Schulen für Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit sorgen, wo es am wenigsten davon gibt. Dazu müssen Schulen in herausfordernden Lagen mehr Geld und mehr Personal bekommen.

Zudem müssen wir den Menschen Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt bieten. Mit einer umlagefinanzierten Ausbildungsplatzgarantie wollen wir allen jungen Menschen den Weg in einen Betrieb ermöglichen. Und mit einer präventiven Arbeits- und Qualifizierungspolitik verhindern wir, dass Menschen abgehängt werden. Jeder und jede verdient eine Arbeit, von der man leben kann. Hundertausende Menschen in NRW werden durch den Mindestlohn von 12 Euro ab Oktober mehr Geld verdienen.

Um den Herausforderungen vor Ort effektiv zu begegnen, entwickelt die Stadt Duisburg Hochfeld zum Innovationsstadtteil. Dieses Projekt ist vorbildlich. Doch klar ist: Auch das Land muss seinen Teil beitragen.

Vorbildlich ist auch die Arbeit der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in Duisburg. Überschuldung privater Haushalte zu verhindern, ist eine große sozialpolitische Aufgabe. Die Duisburger Verbraucherzentrale begegnet dem mit aufsuchenden und niedrigschwelligen Angeboten. Das ist der richtige Weg. Wir wollen den Zugang zur Verbraucherberatung verbessern. Mit einer direkten Ansprache der betroffenen Menschen lassen sich Hürden abbauen. So bekommen diese einen besseren Zugang zu wichtigen Hilfsangeboten.“

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