Streetworker-Projekt für Hamborn
-Initiative der SPD-Fraktion zahlt sich aus-

Andrea Demming-Rosenberg, Ratsfrau

Die SPD-Ratsfrau und Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit Andrea Demming-Rosenberg teilt mit, dass ein Modellprojekt für suchterkrankte Menschen im Stadtbezirk Hamborn im Sommer dieses Jahres startet.

„Die Hamborner SPD-Fraktion kämpft schon lange für eine Verbesserung der Situation rund um das Bezirksrathaus“, berichtet Andrea Demming-Rosenberg. „Der Einsatz zahlt sich nun aus. Ein Streetworker-Projekt für Alkohol- und Drogensuchterkrankte soll nun auch in Hamborn eingerichtet werden, ähnlich dem bereits erfolgreich laufenden Projekt in der Innenstadt.“

Die SPD-Bezirksfraktion Hamborn hatte im Rahmen der Haushaltsberatungen die Einrichtung einer Streetworkerstelle beantragt, insbesondere für den Bereich rund um das Hamborner Rathaus. Hier habe sich ein Szenetreffpunkt für suchtkranke Menschen aus dem gesamten Stadtgebiet gebildet.

„Den Alkohol- und Drogenabhängigen muss geholfen werden“, erklärt Christopher Hagenacker, Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hamborn. „Es handelt sich hierbei um Menschen, die häufig schlimme Schicksale erlitten haben und die auf Hilfe aus der Zivilgesellschaft angewiesen sind.“

Christopher Hagenacker, Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hamborn.

Im Zusammenhang mit der Szene kam es immer wieder zu Beleidigungen und verbalen Angriffen gegen Passanten. Das Rathaus Hamborn ist ein öffentlich zugängliches Gebäude und mit dem Bürgerservice eine wichtigste Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger. Außerdem ist die Bus- und Bahnhaltestelle „Hamborn Rathaus“ eine hochfrequentierte Haltestelle. Sie ist ein Knotenpunkt im öffentlichen Nahverkehrsnetz und wird von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt.

„Nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den Bezirken ist uns ein soziales Angebot für Suchterkrankte wichtig“, macht Andrea Demming-Rosenberg deutlich. „Die hohen Zahlen der Hilfesuchenden Menschen in Hamborn sprechen eindeutig dafür, dass hier die Hilfsangebote ausgeweitet werden müssen. Aus dem Gesundheitsetat werden nun weitere Gelder zur Verfügung gestellt.“

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