Spielkasino Duisburg
„Privatisierung ohne Rücksicht und um jeden Preis“

Auf Antrag der SPD hat heute der nordrhein-westfälische Landtag die Privatisierungspläne der vier Spielcasinos debattiert. Das CDU/FDP-Kabinett hat im Mai im Grundsatz beschlossen, die Spielbanken in NRW zu verkaufen. Darunter fällt auch der Standort Duisburg. Dazu erklären die Abgeordneten Sarah Philipp, Rainer Bischoff, Frank Börner und Ralf Jäger:

„Die Landesregierung betreibt eine Privat-vor-Staat-Ideologie auf dem Rücken der Beschäftigten. In Duisburg stehen circa. 300 Arbeitsplätze auf dem Spiel. CDU und FDP treiben ihre Privatisierungs-pläne ohne Rücksicht voran. Ordnungspolitische Aspekte – also die Frage, ob zum Beispiel die Spielsucht bei Casinobesuchern besser vom Staat als von Kaufinteressenten aus dem Automatenaufstellermilieu gewährleistet ist – werden konsequent verdrängt. Kein Wort auch zum Thema Bekämpfung der Geldwäsche. Mit den Standortkommunen wurde zudem nicht gesprochen. Dabei geht es für Duisburg um insgesamt 5,3 Millionen Euro Einnahmen. Wir werden diese Politik der Privatisierung ohne Rücksicht und um jeden Preis weiter bekämpfen.“

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