– Partei und Fraktion mahnen bessere Informationspolitik des Landes an –

Die Corona-Pandemie bestimmt den Alltag der Menschen in unserer Stadt. Um die Krise in Duisburg bestmöglich zu meistern, wird durch die Verantwortlichen konsequent gehandelt. Neben Duisburg arbeiten auch andere Kommunen täglich mit Hochdruck daran, die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bestmöglich umzusetzen.

Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Bruno Sagurna: „Duisburg ist wie viele andere Städte und Gemeinden seit Wochen im Ausnahmezustand. Oberbürgermeister Sören Link und sein Team handeln in der Corona-Krise sehr verantwortungsvoll. Die Mitarbeiter der Verwaltung und städtischen Betriebe machen einen herausragenden Job und gehen oft bis an ihre Belastungsgrenze. Duisburg ist deshalb bisher gut aufgestellt. Für die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen in Zeiten der Pandemie braucht es aber dringend eine bessere Kommunikation, mehr Informationen und ausreichend Vorlaufzeit durch das Land NRW.“

„Ob Wiedereröffnung der Schulen, Maskenpflicht oder Bußgelder bei Missachtung der Corona-Regeln, Beschlüsse der CDU/FDP-Landesregierung kommen fast immer auf den letzten Drücker und erschweren eine Umsetzung vor Ort. Kommunikation ist in der Krise aber das A und O. Da die Hauptlast der Krise in den Kommunen liegt, ist es wenig hilfreich, dass den Handelnden vor Ort zusätzlich Steine in den Weg gelegt werden. Das ist Stückwerk. Laschets Krisenmanagement ist geprägt von übereilten Beschlüssen und unklaren Vorgaben“, kritisiert die Landtagsabgeordnete und kommissarische Duisburger SPD-Parteivorsitzende Sarah Philipp.

„Nicht zuletzt die Entscheidung für die Teilöffnung der Schulen stellen Verwaltung, Lehrpersonal, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler vor eine riesige Herausforderung. Viele Fragen bleiben in der schulischen Praxis offen. Hier entsteht zunehmend der Eindruck, dass das Land sich einfach zurückzieht

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