In der Debatte um die Nachfolge des verstorbenen Bürgermeisters Manfred Osenger fordert die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) eine weibliche Nachbesetzung. Neben dem Oberbürgermeister hat Duisburg drei Bürgermeister, die den OB in seiner Arbeit unterstützen und ihn vertreten. Sie werden vom Rat der Stadt gewählt.

„Unser Oberbürgermeister und alle Bürgermeister sind Männer. Der Verlust von Manfred Osenger wiegt schwer. Doch er bietet auch die Chance etwas an dieser ungerechten Verteilung zu ändern“, erklärt Martina Stecker, Vorsitzende der SPD-Frauen.

Die Frauen in Duisburg verdienten es, dass weibliche Positionen und Sichtweisen auch bei den obersten Repräsentanten der Stadt vertreten sind. „Die SPD muss mit ihrem Vorschlagsrecht hier mit gutem Beispiel vorangehen. Eine paritätische Verteilung ist am Ende ein Zugewinn für die gesamte Gesellschaft. Duisburg ist schließlich echt – und zwar auch echt weiblich“, so Stecker.

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