-Erfolgreiches Projekt zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit geht weiter-

Über das Projekt „108-Häuser“ ist es gelungen, benachteiligte Haushalte mit Wohnraum zu versorgen. Bis Ende Januar 2021 konnten 122 Wohnungen vermittelt werden. Versorgt wurden hierdurch 162 Personen, davon 30 Kinder, die zuvor akut von Wohnungslosigkeit bedroht oder schon betroffen waren.

„108-Häuser verhindert Obdachlosigkeit und hilft Menschen in Nöten. Dieses wichtige Sozialprojekt soll nun nicht mehr befristet sein, sondern dauerhaft in Duisburg durchgeführt werden“, so Andrea Demming-Rosenberg (SPD), die als Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit das Projekt bereits lange begleitet.

„Wir schützen Menschen davor, dass sie nicht auf der Straße leben müssen. Besonders Familien und Kinder müssen vor der sozialen Abwärtsspirale bewahrt werden. Das Projekt ist eine von vielen Maßnahmen, welche wir erfolgreich seit Jahren in Duisburg durchführen. Die Aufhebung der Befristung ist daher ein wichtiges Signal an die Betroffenen.“

Beteiligt sind neben der Stadt Duisburg derzeit die städtische GEBAG, die LEG Wohnen NRW und das Diakoniewerk Duisburg. Die Stadt Duisburg investiert 66.000 Euro pro Jahr. Weitere 66.000 Euro sollen vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) getragen werden. „Gut investiertes Geld“, findet Ünsal Baser, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. „Durch die eingesparten Unterbringungskosten refinanziert sich das Projekt allemal. Darüber hinaus trägt es zur Senkung der Leerstandsquote am Duisburger Wohnungsmarkt bei.“

Freuen würden sich Andrea Demming-Rosenberg und Ünsal Baser, wenn sich noch mehr Wohnungsgesellschaften beteiligen würden: „Es lohnt sich für alle Beteiligten.“

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