Die SPD Duisburg unterstützt die Forderung der Stadt Duisburg an die schwarz-gelbe Landesregierung, aufgrund der anhaltend hohen Corona-Zahlen nur Distanzunterricht an den Schulen anbieten zu dürfen. Zugleich fordert die Duisburger Sozialdemokratie endlich eine verlässliche Pandemie-Politik der Landesregierung in Düsseldorf.

„Es ist für alle Beteiligten unzumutbar, wenn am Freitag noch nicht klar ist, wie es am Montag in den Schulen weitergehen soll. Das ist ein Totalversagen von Ministerpräsident Laschet und seiner Schulministerin“, erklärt die Duisburger Landtagsabgeordnete und stellvertretende SPD-Vorsitzende Sarah Philipp. „Seit Beginn der Pandemie fährt die schwarz-gelbe Landesregierung einen Zickzack-Kurs in der Corona-Politik auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler, Eltern, der Lehrkräfte und der Kommunen, der in dieser Woche einen neuen Höhepunkt erreicht hat.“

FDP-Schulministerin Yvonne Gebauer hatte am Mittwoch noch erklärt, dass der sogenannte „Wechselunterricht“ nur an Schulen in Gemeinden mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 200 angewandt werden soll. Allerdings müssen Städte und Kreise, die diesen Wert überschritten haben, bei der Landesregierung die Schulschließungen erst beantragen und diese dann auch genehmigt bekommen. Seit Mittwoch wartet die Stadt auf eine Entscheidung aus Düsseldorf. 

„Die Menschen sind müde, zunehmend verunsichert und erwarten endlich klare Ansagen aus Düsseldorf. Dass die Landesregierung die Stadt Duisburg einmal mehr im Regen stehen lässt, ist unverantwortlich und führt zu großem Frust. So kann man in einer Krise nicht regieren“, sagt Philipp.

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