Sarah Philipp (SPD): „Semesterstart an der Universität Duisburg-Essen – Diese Landesregierung tut nichts für die Studierenden“

Heute wurde im nordrhein-westfälischen Landtag auf Antrag der SPD-Fraktion im Rahmen der Aktuellen Stunde über das Thema bezahlbarer Wohnraum für Studierende diskutiert. Dazu erklärt die Duisburger SPD-Landtagsabgeordnete Sarah Philipp:

„Die heutige Debatte im nordrhein-westfälischen Landtag hat einmal mehr gezeigt: Die schwarz-gelbe Landesregierung nimmt die soziale Realität in unserem Land nicht zur Kenntnis. Die studentische Wohnungsnot zum Semesterbeginn wird als naturgegebenes, wiederkehrendes Phänomen einfach so zur Kenntnis genommen. Konkrete Antworten darauf, was die gewählte Landesregierung für mehr bezahlbaren Wohnraum tun möchte, blieb sie schuldig. Das Signal, das aus der heutigen Landtagsdebatte an die Studierenden gesendet wurde, ist eindeutig: Diese schwarz-gelbe Regierung tut nichts für euch. Die schwarz-gelbe Regierungszeit sind verlorene Jahre für die Studierenden.“

Aktuelle Studien unterstreichen eindringlich: Die angespannte Wohnungsmarktlage und die gestiegenen Wohnkosten stellen gerade für Studierende im mittleren und unteren Einkommensbereich eine immer größere finanzielle Belastung dar. Zimmer in Wohngemeinschaften werden immer teurer, bezahlbarer Wohnraum in öffentlichen Studierendenwohnheimen immer knapper.

Das Studierendenwerk Essen-Duisburg hatte gemeinsam mit den Studierendenwerken NRW bereits mehrfach, zuletzt in einem Schreiben an Ministerpräsident Laschet, davor gewarnt, dass die Mittel fehlen, um bestehende Wohnanlagen zu sanieren oder neue zu bauen. Die Wohnungsnot könnte sich so weiter verschärfen. Die Landesregierung könnte hier ganz konkret und zügig aktiv werden und die Grundfinanzierung der Studierendenwerke („Zuschüsse zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Studierendenwerke“) erhöhen. Fakt ist: Auch im dritten Landeshaushalt in Folge werden die Mittel für die Studierendenwerke nicht erhöht – damit de facto gesenkt. 

Duisburger SPD-Landtagsabgeordnete Sarah Philipp

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