Martina Stecker: Verhütungsmittelfonds für Duisburg
-Einrichtung eines Sonderfonds für empfängnisverhütende Mittel für Frauen und Männer in finanziell besonders belastenden Lebenssituationen-

Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF), Ratsfrau Martina Stecker, freut sich, dass die Stadt plant, einen Sonderfonds für empfängnisverhütende Mittel für Frauen und Männer in finanziellen besonders belastenden Lebenssituationen einzurichten. „Bezieher von Arbeitslosengeld II oder Sozialgeldaufwendungen bekommen für Gesundheitspflege nur 17,59 Euro pro Monat. Eine sichere Verhütungsmethode kostet monatlich aber mehr als 20,00 Euro.  Diese darf aus unserer Sicht nicht vom Geldbeutel abhängen“, so Stecker.

Für den Verhütungsmittelfonds stellt die Verwaltung jährlich 50.000 € in den städtischen Haushalt ein. Antragsberechtigt sollen Frauen und Männer ab dem 20. Lebensjahr sein, die seit mindestens 6 Monaten in Duisburg gemeldet sind und sich in einer wirtschaftlichen oder sozialen Notlage befinden. Bearbeitet werden die Anträge von fünf Duisburger Schwangerschaftsberatungsstellen. Andere Städte wie Leverkusen oder Dortmund haben bereits Verhüttungsmittelfonds eingerichtet. Ein entsprechender Beschluss soll in der Ratssitzung am 26. November 2018 gefasst werden.

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