Künstlerinnen und Künstler, sowie Veranstalter aus der Kultur-Szene haben durch die Corona-Pandemie massive wirtschaftliche Einbußen erlebt. Umso mehr freuen sich die Duisburger Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir und Bärbel Bas über die zugesicherten Bundesmittel aus dem Programm „Neustart Kultur“ für die Stadt Duisburg.

Die Kulturstiftung des Bundes hat das Programm ausgeschrieben, um das kulturelle Leben in den Städten und Kreisen wiederzubeleben, sobald es die Corona-Situation wieder zulässt. „Dieses Programm ist ein wichtiger Schritt, um das kulturelle Leben wieder aufblühen zulassen. Kaum jemand hatte in den vergangenen Wochen und Monaten die Chance, ins Theater zu gehen oder ein Konzert zu besuchen. Künstlerinnen und Künstler können endlich wieder ihrer Arbeit nachgehen“, so Mahmut Özdemir.  Die Stadt Duisburg erhält einen Zuschuss in Höhe von 195.000 Euro für ihr Konzept, welcher gut 80 Prozent der Kosten deckt. Der Rest wird aus Eigenmitteln getragen: Im Kantpark soll vom 01. Juli bis zum 22. August eine Spielfläche installiert werden, auf welcher Schauspiele, Lesungen oder Konzerte abgehalten werden. Die Veranstaltungen sollen durchgehend von donnerstags bis sonntags stattfinden.

Die Abgeordnete Bärbel Bas freut sich über die Wiederbelebung des kulturellen Duisburgs: „Zahlreiche Einrichtungen und Künstlergruppen können durch den Kultursommer ihren Veranstaltungsbetrieb wieder aufnehmen. Dies ist nicht nur gut für die Finanzen der Betroffenen, sondern für alle Duisburgerinnen und Duisburger. Die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst und Kultur ist nicht zu unterschätzen “, so Bas. Durch zugewiesene Sitzplätze, feste Ticketkontingente sowie ein ausgearbeitetes Hygienekonzept konnte trotz Pandemie ein Stück Normalität für Duisburg zurückgewonnen werden.

Gemeinsam mit verschiedenen Gesprächspartnern aus Kultur und Politik wollen die beiden Abgeordneten die Lage der Kulturszene in Deutschland, insbesondere in Duisburg, am 18.06.21 ab 17 Uhr digital diskutieren. Hierfür haben sie Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik, eingeladen. Interessierte können sich für weitere Informationen und die Zusendung der Einwahldaten an mahmut.oezdemir@bundestag.de wenden.

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