Internationaler Frauentag

Eine bessere Beteiligung von Frauen in den Parlamenten fordern die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März. “Noch immer sind Frauen in den Parlamenten unterrepräsentiert. Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung, sie sollen auch die Hälfte der Mandate haben”, begründet Bärbel Bas ihre Forderung.

“Der Frauenanteil im Bundestag ist zuletzt wieder gesunken, von 36,5 % nach der Bundestagswahl 2013 auf jetzt nur noch 30,7 %. Die gleiche Entwicklung droht auch für das Europaparlament, das im Mai neu gewählt wird”, erklärt Mahmut Özdemir. Gerade rechtspopulistische Parteien stehen für eine Rückwärtsrolle bei Frauenrechten, sie stellen auch deutlich weniger Frauen als Kandidatinnen auf. “Vor allem für uns Frauen ist die Europawahl im Mai daher eine Richtungsentscheidung. Ich wünsche mir eine Europäische Union, die weiter vorangeht bei der Gleichstellung”, so Bärbel Bas. “Dafür stehen Parteien, die Frauen und Männer gleichberechtigt als Kandidatinnen und Kandidaten aufstellen.”

Das Ziel der Duisburger Bundestagsabgeordneten ist die Parität von Frauen und Männern in den Parlamenten. “Das erreichen wir am besten wenn Frauen und Männer abwechselnd auf den Listen zur Wahl stehen. Brandenburg hat dies in einem Paritätsgesetz festgeschrieben, das ist ein gutes Beispiel”, so Mahmut Özdemir. Und Bärbel Bas ergänzt: “Freiwilligkeit reicht nicht aus. Darum wollen wir die anstehende Wahlrechtsreform nutzen, auch auf Bundesebene ein Paritätsgesetz durchzusetzen.”

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