Bund muss Werbungskostenpauschale auf 2000 Euro erhöhen!

In Anbetracht des 1. Mai fordern die Duisburger SPD-Arbeitnehmer mit einem Antrag, die SPD-Bundestagsfraktion sowie die Bundesregierung auf, die Werbungskostenpauschale zu erhöhen. Durch Homeoffice entstehen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zusätzliche Kosten. Durch eine Anhebung der Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro auf 2.000 Euro können die zusätzlich anfallenden Kosten steuerlich abgesetzt werden. Bisher sollen Beschäftigte im Homeoffice mit 5 Euro pro Tag und maximal 600 Euro unterstützt werden. Dennoch müssen die Beschäftigten über den steuerlichen Freibetrag kommen. Für viele eine Hürde.

„Mit unserem Antrag wollen wir die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Homeoffice entlasten. Bisher wurden die zusätzlichen Belastungen durch die Bundesregierung nicht berücksichtigt. Mit der aktuellen Corona-Situation müssen Beschäftigte mehr im Homeoffice arbeiten. Die Planung der Bundesregierung, die Beschäftigten mit maximal 600 Euro zu entlasten, wird viele nicht erreichen. Hürden müssen abgebaut werden. Mit einer Erhöhung der Werbungskostenpauschale auf 2000 Euro werden die Beschäftigten besser steuerlich entlastet.  Alle aufkommenden Kosten durch das Homeoffice dürfen keine zusätzliche Belastung sein“, fordert der Vorsitzende der Duisburger SPD-Arbeitnehmer, Rainer Bischoff.

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