Hilfsangebote für gewaltbedrohte Frauen werden verstärkt
-SPD-Antrag im Sozialausschuss einstimmig beschlossen-

Andrea Demming-Rosenberg, Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit

Die SPD-Fraktion setzt sich für mehr Plätze in Duisburger Frauenhäusern ein. „Im Frühjahr hatten wir deutlich gemacht, dass eine dauerhafte Überbelegung der Frauenhäuser für uns nicht länger hinnehmbar ist“, erinnert Andrea Demming-Rosenberg, Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit.

„Unser Antrag für mehr Plätze in Duisburger Frauenhäuser wurde nun im Ausschuss einstimmig beschlossen. Jetzt können Vereine und Träger mit Planungssicherheit und finanzieller Unterstützung der Stadt mit dem Ausbau der Frauenhäuser beginnen.“

Die Mittel des Vereines „Frauen helfen Frauen e.V.“ werden zusätzlich um 25.000 Euro jährlich erhöht. Der Verein erhält bereits städtische Unterstützung in Höhe von 40.300 Euro jährlich zur Unterstützung der Frauenberatungsstelle Duisburg. Darüber hinaus werden auf Antrag der SPD-Fraktion jedes Jahr 50.000 Euro zur Schaffung neuer Plätze in Frauenhäusern bereitgestellt. Mit dem Ausbau der Plätze sollen Überbelegungen oder gar Abweisungen verhindert werden.

„Natürlich wären noch mehr Mittel zur Unterstützung wünschenswert“, macht Ratsfrau Demming-Rosenberg deutlich. „Wir haben unseren Beitrag geleistet, jetzt ist das Land dran. Die Landesregierung darf sich nicht vor ihrer Verantwortung drücken.“

Der gesamte städtische Haushalt 2020/21, inklusive der Änderungswünsche der Politik, wird am Montag abschließend im Rat der Stadt beraten.

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