Heimische SPD-Landtagsabgeordnete fordern Sicherheit für die Beschäftigten der Stahlindustrie in Duisburg!

 Nach der geplatzten Fusion mit Tata Steel fordern die Duisburger SPD-Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, Rainer Bischoff, Frank Börner und Ralf Jäger die Arbeitsplatzsicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten. Der angekündigte Neustart darf auf keinen Fall auf Kosten von Arbeitsplätzen durchgeboxt werden.

„Wir als Duisburger Landtagsabgeordnete fordern die Landesregierung auf, sich für die Stahlindustrie und deren Beschäftigten in NRW und in Duisburg einzusetzen. Die in Duisburg beheimate Stahlindustrie stellt einen wichtigen Eckpfeiler für unsere Wirtschaft dar. Deswegen ist es von immenser Bedeutung, diese Branche zu unterstützen und die Arbeitsplätze für die Zukunft zu sichern. Duisburg ist ein moderner Standort mit langjähriger Tradition, auch in Zukunft muss dies weiterhin gewährleistet sein“, so Sarah Philipp, Rainer Bischoff, Frank Börner und Ralf Jäger weiter.

Thyssen-Krupp plant im Zuge seiner Neustrukturierung 6.000 Stellen abzubauen, darunter 2.000 im Bereich Stahlproduktion. In Nordrhein-Westfalen werden 16,5 Millionen Tonnen Rohstahl jährlich produziert. Ein Stellenabbau von Thyssen-Krupp wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Duisburg und NRW treffen. Zurzeit sind 22.000 Menschen bei Thyssen-Krupp in NRW beschäftigt, davon mehr als die Hälfte in Duisburg.

„Moderne Stahlproduktion und sichere Arbeitsplätze, dass müssen Politik und Wirtschaft gemeinsam für den Stahlstandort Duisburg schaffen!“, fordern die vier Duisburger SPD-Landtagsabgeordneten.

 

Die SPD-Landtagsfraktion hat in der heutigen Plenarsitzung einen entsprechenden Antrag gestellt und darin die Landesregierung aufgefordert, die Zukunft der Stahlindustrie in NRW sicherzustellen.

X