Landtagsabgeordnete und stellvertretende Parteivorsitzende Sarah Philipp

Wegen der konstant hohen Corona-Fallzahlen in Duisburg fordert die SPD Duisburg von der schwarz-gelben Landesregierung endlich einheitliche, klare und schärfere Regeln. „Gesundheitsschutz geht vor, erst danach kommt alles andere. Die schwarz-gelbe Landesregierung darf sich hier nicht weiter einen schlanken Fuß machen und die Verantwortung auf die Kommunen schieben“, sagt die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Parteivorsitzende Sarah Philipp.

Nach tagelangem Hin und Her hat Ministerpräsident Armin Laschet am heutigen Freitag einen schnellen Lockdown für ganz Deutschland gefordert. Duisburg hatte in den vergangenen Tagen und Wochen als besonders betroffene Stadt viele Maßnahmen bereits umgesetzt, wie zum Beispiel die Maskenpflicht vor Schulen, der versetzte Unterrichtsbeginn an Schulen, die Sperrung von Spielplätzen ab dem späten Nachmittag sowie von öffentlichen Sporthallen und Bädern. „Die Stadt Duisburg leistet seit Monaten hervorragende Arbeit, obwohl sie von der Landesregierung in vielen Punkten im Stich gelassen wird. Aber gerade für das dicht besiedelte Ruhrgebiet ist es weltfremd zu glauben, dass die Pandemie lokal bekämpft werden kann. Klare und einheitliche Regeln sind in einer solchen Zeit das Allerwichtigste. Nur so sorgt man für Akzeptanz in der Bevölkerung. Insbesondere das ständige Hin und Her in der Schulpolitik der vergangenen Wochen muss endlich ein Ende haben“, sagt Philipp.

Aus Sicht der SPD Duisburg geht es darum, jetzt schnell Klarheit zu schaffen, wie es die nächsten Tage und Wochen weitergeht und ob ein weiterer Lockdown kommt. „Die Landesregierung muss jetzt sehr deutlich machen, was sie möchte. Die Zahlen sind in Duisburg und in ganz NRW erschreckend hoch. Die Gesundheit der Menschen geht vor – und der Ministerpräsident muss diesem Ziel alles unterordnen. Städte wie Duisburg brauchen Rückendeckung bei den Maßnahmen“, erklärt Philipp

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