Edeltraud Klabuhn, stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses & Stefan Krause, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

-SPD-Fraktion spricht sich für konsequentere Durchführung von Schuleingangsuntersuchungen aus-

Die SPD-Fraktion sieht nach der Beantwortung ihrer Anfrage zum aktuellen städtischen Kindergesundheitsbericht erheblichen Handlungsbedarf.

Aufgrund des erhöhten Arbeitsaufwandes im Gesundheitsamt sind die Schuleingangsuntersuchungen für 2020 nicht flächendeckend durchgeführt worden. Auch die Schuleingangsuntersuchungen in diesem Jahr sind betroffen, da die Untersuchungen in Corona-Zeiten mit erhöhtem zeitlichem und organisatorischem Aufwand durchgeführt werden müssen. Der Start der Schuleingangsuntersuchungen wird sich dadurch verzögern.

Die SPD-Fraktion beantragt deshalb in der nächsten Jugendhilfeausschusssitzung, die Durchführung von Schuleingangsuntersuchungen durch Dritte, wie beispielsweise niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, prüfen zu lassen. Andere Kommunen hatten diesen Weg bereits eingeschlagen.

„Prekäre Familiensituationen gehen oft mit einem schlechten Gesundheitszustand der Kinder einher. Viele Vorerkrankungen von Kindern könnten jedoch bei rechtzeitiger Diagnose frühzeitig geheilt werden“, erklärt Edeltraud Klabuhn, stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. „Der gesundheitliche Zustand der Kinder hat zudem Einfluss auf den jeweiligen Bildungserfolg. Der Wegfall und Verzögerungen bei Schuleingangsuntersuchungen sind daher problematisch.“

„Die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in Duisburg liegt uns am Herzen“, ergänzt Stefan Krause, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. „Wir werden uns weiter für ausreichend präventive Gesundheitsmaßnahmen eine bestmögliche gesundheitliche Versorgung in Duisburg einsetzen“. Der Jugendhilfeausschuss soll regelmäßig über den aktuellen Stand der Schuleingangsuntersuchungen und über die präventiven Gesundheitsmaßnahmen informiert werden.

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