Der Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir über die Entscheidung des Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages, die Sanierung der Walsumer Hubbrücke mit 2,5 Millionen Euro zu unterstützen:

„Mein Einsatz hat sich ausgezahlt: In seiner heutigen Bereinigungssitzung hat der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages beschlossen, die Sanierung des Walsumer Wahrzeichens mit 2,5 Millionen Euro zu unterstützen!

Im August dieses Jahres hatte ich den neuen haushaltspolitischen Sprecher der SPD Bundestagsfraktion, Dennis Rohde, nach Duisburg eingeladen und mir gemeinsam mit ihm den dringenden Sanierungsbedarf der Walsumer Hubbrücke vor Ort angesehen. Es freut mich sehr, dass es mir gelungen ist, die insgesamt 2.517.000 Euro für die Sanierung der Hubbrücke nach Walsum zu holen. Außerdem möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Dennis Rohde für seine Unterstützung bedanken, ohne die das nicht möglich gewesen wäre. Auch möchte ich mich bei der SPD-Walsum für die gute Zusammenarbeit bedanken. Gemeinsam mit der SPD vor Ort setzen wir uns seit Jahren für die Sanierung der Hubbrücke ein und konnten so bereits die Grundlagen in Bezirk und Rat schaffen.

Das umfangreiche Konzept zur Sanierung konnte dann gemeinsam mit der Stadt Duisburg mit Leben gefüllt werden: Die Brückenkonstruktion soll durch Aufbringen eines leichteren Fahrbahnmaterials entlastet werden. Die Hubfunktion wird dabei zunächst festgesetzt, wobei die Option einer späteren Reaktivierung bestehen bleiben soll. Auch denkmalschutztechnische Gesichtspunkte müssen bei der Sanierung Beachtung finden, da die Walsumer Hubbrücke seit dem Jahre 1997 unter Denkmalschutz steht.

Ziel ist es, die Hubbrücke zumindest für Fußgänger und Fahrradfahrer langfristig zu erhalten. Ob sie dann auch wieder für den PKW-Verkehr genutzt werden kann, hängt von der Entscheidung der Steag ab, die als Eigentümerin die entsprechenden Mittel bereitstellen müsste. Mit den Bundesmitteln beenden wir schnell und wirksam die jahrelange Hängepartie. Vom Eigentümer erwarte ich jetzt eine schnelle Umsetzung.

Auch Bezirksbürgermeister Georg Salomon und der SPD-Fraktionsvorsitzender im Bezirk Walsum, Detlef Frese, sagen, dass nun der Sanierung der Hubbrücke Walsum nichts mehr entgegensteht und unser Industriedenkmal bald wieder zur Querung des Hafenbeckens genutzt werden kann.

Die in den 1930er Jahren erbaute und in den 1950er Jahren erneuerte Hubbrücke Walsum, welche Alt-Walsum über den Nordhafen direkt mit der Rheinfähre Walsum-Orsoy verbindet, ist heute marode. Der bauliche Zustand machte vor einigen Jahren eine Sperrung für den Individualverkehr unabdingbar. Seither ist die Brücke nur noch für Fußgänger und Fahrradfahrer zugänglich. Damit künftig keine Vollsperrung droht, ist eine baldige Sanierung dringend erforderlich.“

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