Der Duisburger SPD-Landtagsabgeordnete Frank Börner und der schulpolitische Sprecher im Rat der Stadt Duisburg Benedikt Falszewski sind entsetzt über die Unfähigkeit und Unzuverlässigkeit der Schulministerin Gebauer. Nach über zwei Jahren Erfahrungen mit der Corona-Pandemie versagt Gebauer weiterhin mit dem Versuch eine Strategie für Bildung und Gesundheitsschutz an den Schulen in NRW zu entwickeln.

„Heute Hü – morgen Hott! Es muss endlich Schluss damit sein, nahezu jeden Tag neue Regeln und Teststrategien zu beschließen“, schimpft Börner, Mitglied im Schulausschuss. „Und dann über Nacht die Schulen informieren, wie sie am nächsten Tag zu verfahren haben. Lehrer:innen und Eltern sind zu Recht wütend über das Chaos, weil sie regelmäßig vor vollendete Tatsachen gestellt werden, ohne sich darauf nur ansatzweise vorbereiten zu können.“

Börner weiter: „Lehrerkollegien geben in diesem Chaos auf und hissen weiße Fahnen aus den Fenstern. Es ist einfach nicht mehr nachvollziehbar, wie der Schulalltag zwischen Testung und Unterricht, bei täglich wechselnden Anweisungen und nicht besetzten Lehrerstellen auch nur ansatzweise durchzuführen ist.“

„Obgleich die Landesregierung schon seit Dezember wusste, dass wir mit einer erneuten Corona-Welle rechnen müssen, sicherte sich das Schulministerium weder Schnelltests noch Laborkapazitäten. Jetzt müssen wir zusehen“, so der schulpolitische Sprecher und Kandidat für den Landtag Benedikt Falszewski, „wie Antigentests mit nicht ausreichender Sensitivität eingekauft wurden und PCR Tests oft nicht zur Verfügung stehen. Ein Desaster mit Ansage. Die Schulen, Lehrer:innen, Schüler:innen und Eltern dürfen das Versagen der Ministerin nun ausbaden.“

„Die Landesregierung muss die Schulpolitik endlich wieder zum Hauptfach machen – sprich sichere Tests vorhalten und verlässliche Szenarien bei positiven Ergebnissen vorgeben“, sind sich die SPD Schulpolitiker einig.

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