Einbrechende Steuereinnahmen bei Bund und Land durch die Corona-Pandemie wirken sich auch auf die Finanzmittel für die 396 Städte und Gemeinden in NRW aus. Um diese E

inbrüche bei Städten und Gemeinden auszugleichen, hat der Landtag NRW beschlossen, die fehlende Summe aufzustocken. Allerdings hat die schwarz-gelbe Landesregierung das sogenannte „Gemei

ndefinanzierungsgesetz 2021“ lediglich um ein Kreditvolumen in Höhe von rund 943 Millionen Euro erhöht. Diese Summe haben die Städte und Gemeinden somit zukünftig dem Land zurückzuzahlen. Leider haben sich CDU und FDP dafür entschieden, den Kommunen ein vergiftetes Geschenk zu machen. Anstatt den Kommunen die Steuerausfälle aus dem NRW-Rettungsschirm auszugleichen, bekommt Duisburg lediglich neue Schulden aufgebürdet.

Konkret drücken CDU und FDP Duisburg insgesamt 29,7 Millionen Euro zusätzliche Schulden aufs Auge. Zusätzlich dazu ist die Altschuldenproblematik immer noch nicht gelöst. Als SPD haben wir uns für echte Finanzhilfen und nicht für weitere Schulden ausgesprochen. Der Rettungsschirm des Landes bietet dafür die rechtliche Grundlage und Möglichkeit. Diese müssen CDU und FDP nutzen. Außerdem braucht es endlich eine Altschuldenlösung für Duisburg.

 

Zum Hintergrund:

Die Kommunen in NRW (Städte, Gemeinden, Kreise und die beiden Landschaftsverbände) werden zu 23 Prozent an den Einnahmen aus den sogenannten Verbundsteuern beteiligt. Die Verteilung dieses 23-prozentigen Anteils auf die 396 Städte und Gemeinden und 31 Kreise wird über das sogenannte Gemeindefinanzierungsgesetz jedes Jahr geregelt. Corona-bedingt sinken die Einnahmen aus den Verbundsteuern. Somit sinkt auch der 23-prozentige Anteil der Kommunen. Diesen Ausfall stockt die Landesregierung mit einem Kredit in Höhe von insgesamt gut 942 Millionen Euro auf.

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