Die SPD Duisburg fordert von der CDU-geführten Landesregierung feste Vorgaben zur Verwendung von sogenannten „Impfresten“ zu machen. Dabei sollten systemrelevante Berufe zuallererst in den Blick genommen werden.

„Auch in Duisburg bleiben bei den Corona-Impfungen Impfreste übrig. Der Impfstoff ist zu wertvoll und zu knapp, um ihn wegzuschmeißen“, sagt Sarah Philipp, Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD Duisburg. „Von diesen Impfresten müssen die profitieren, die während der Corona-Pandemie unser Land am Laufen halten. Das sind systemrelevante Berufe, zum Beispiel Einsatzkräfte, Lehr- und Betreuungspersonal oder auch Beschäftigte im Einzelhandel.“

Die SPD fordert von der Landesregierung, klare Vorgaben zu machen, an welche Personengruppen die „Impfreste“ verimpft werden dürfen. „Zurzeit ist es oft nur reiner Zufall, wer die Impfreste erhält. Dafür muss endlich ein verbindliches Konzept entwickelt werden als Grundlage für die Städte. Hier darf sich die Landesregierung nicht wieder, wie so oft während der Pandemie, einen schlanken Fuß machen.“

 

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