Um schneller Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu bringen, wird das Programm „Promoting Excellence in Translational Medicine“ der Universität Duisburg-Essen in Zukunft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. „An den Universitätskliniken sind medizinische Forschung und die Behandlung von Patientinnen und Patienten eng miteinander verbunden. Mit dieser Förderung schaffen wir gute Rahmenbedingungen für forschende Fachärztinnen und Fachärzte, damit wissenschaftliche Fortschritte schnell in der Behandlung der Patientinnen und Patienten ankommen“, erklärt die Duisburger Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas. Ihr Kollege Mahmut Özdemir ergänzt: „Gerade in der Pandemie wird deutlich, wie wichtig ein schneller Wissenstransfer zwischen Labor und Krankenbett ist. Die Förderung durch den Bund ist ein starkes Signal für die medizinische Fakultät an unserer Uni.“

Mit dem Programm UMEA unterstützt die Universität Duisburg-Essen Ärztinnen und Ärzte, die sich parallel zu ihrer klinischen Tätigkeit unter optimalen Rahmenbedingungen wissenschaftlich weiter qualifizieren wollen. „Unsere Uni wurde als eine von acht Universitäten aus 29 Standortbewerbungen ausgewählt. Für diese acht Projekte sind in den nächsten zehn Jahren 100 Millionen Euro vorgesehen, insgesamt sollen 100 forschende Fachärztinnen und Fachärzte gefördert werden“, so Bärbel Bas. „Mit diesem Programm unterstützen wir gleichzeitig den Wissenstransfer und die einzelnen Fachärztinnen und Fachärzte. Das Programm sorgt für bessere Forschungsbedingungen. Dazu  gehören feste Forschungszeiten ebenso wie ein exzellentes Forschungsumfeld, Chancen-gleichheit und bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, betont Mahmut Özdemir.

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