Bas und Özdemir: Neue Stellen für Sanierung von Schleusen müssen ins Ruhrgebiet

Wir fordern eine deutliche Stärkung der Wasser- und Schifffahrtverwaltung im Ruhrgebiet und mit dem Haushalt 2018 ist ein guter Anfang gemacht”, sagen die SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir zum Ergebnis der Bereinigungssitzung des Bundestags-Haushaltsausschuss: Der Bund kann 25 zusätzliche Stellen für die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung schaffen. Bas, Özdemir sowie der Sprecher der SPD-Ruhrgebietsabgeordneten, Michael Groß, fordern jetzt in einem gemeinsamen Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, einen Großteil der Planstellen dem Bedarf entsprechend ins Ruhrgebiet zu entsenden.

“Die Schleusen und Wehranlagen im Ruhrgebiet laufen seit Jahrzehnten auf Verschleiß. Dadurch wird nicht nur ein reibungsloser Schiffsverkehr gefährdet, der für viele Industrieunternehmen im Ruhrgebiet überlebenswichtig ist. Darüber hinaus werden die dort arbeitenden Menschen auf Dauer unnötigen Gefahren ausgesetzt”, so Bas und Özdemir. “Wir fordern den Bundesverkehrsminister ausdrücklich auf, unverzüglich aktiv zu werden und insbesondere dem Bedarf der Schleuse in Meiderich gerecht zu werden.”

Jetzt müsse der Investitionsstau der letzten Jahrzehnte durchbrochen werden und die Planstellen dort eingesetzt werden, wo sie am nötigsten gebraucht werden. Bärbel Bas und Mahmut Özdemir betonen: “Wir werden an dem Thema dranbleiben, denn wir brauchen dringend ein Infrastrukturprogramm Wasserstraße im Ruhrgebiet. Jetzt muss Minister Scheuer dafür sorgen, dass die dringend nötigen Gelder auch wirklich in Duisburg ankommen.”

Bärbel Bas & Mahmut Özdemir MdB’s

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