Unsere Duisburger SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas über die Initiative „Schule macht stark“, mit denen auch zwei Duisburger Schulen gefördert werden:

„Zum Jahresbeginn ist die Bund-Länder-Initiative „Schule macht stark“ gestartet. Mit dabei: Die Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Rheinhausen und die GGS Hochfelder Markt in Hochfeld.

Das Ziel der Initiative ist es, die Bildungschancen von sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern zu verbessern. Unterstützt werden 200 Schulen in sozial schwierigen Lagen. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei vor Ort nach ihren individuellen Voraussetzungen gefördert werden, um ihnen den bestmöglichen Lern- und Bildungserfolg zu ermöglichen. Bund und Länder investieren gemeinsam 125 Millionen Euro in die Initiative „Schule macht stark“.

Bildungschancen dürfen nicht von der Herkunft oder dem sozialen Status abhängen. Gut ist, dass zwei Schulen aus Duisburg von dem Programm profitieren können. Damit helfen wir vielen Kindern und Jugendlichen in Duisburg.

Wissenschaft und Schulen arbeiten dabei gemeinsam an Strategien und Konzepten für Schulen in sozial schwierigen Lagen. Gemeinsam entwickeln sie Strategien und Ansätze für den Unterricht und für den Schulalltag, ausgerichtet auf die Bedürfnisse vor Ort. Die Praxiserfahrung der Lehrkräfte fließt direkt in die gemeinsamen Konzepte ein. Diese werden sofort in der Praxis erprobt und – wenn nötig – angepasst und weiterentwickelt. Die Kinder und Jugendlichen profitieren so ganz direkt von dem Projekt.

Die Initiative „Schule macht stark“ ist auf zehn Jahre angelegt und in zwei Phasen zu je fünf Jahren gegliedert. In der ersten Phase unterstützt ein durch das Bundesbildungsministerium finanzierter Forschungsverbund mit praxisnaher Forschung die Schulen dabei, ihre besonderen Herausforderungen zu meistern. Das bedeutet konkret, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab dem Schuljahr 2021/2022 gemeinsam mit den Schulen daran arbeiten werden, Bedarfe in der Schul- und Unterrichtsentwicklung zu identifizieren, vorhandene Potenziale zu erkennen und neue Strategien und Konzepte zu entwickeln. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Vernetzung der Schulen mit anderen Bildungs- und sozialen Angeboten im Umfeld der Schulen sowie untereinander. Die zweite Phase dient dem Transfer der entwickelten Strategien und Konzepte an andere Schulen, so dass neben den 200 Schulen der ersten Phase möglichst viele weitere von der Initiative profitieren können. Dies wird ebenfalls wissenschaftlich unterstützt.“

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