stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, die Streichung der Sozialwissenschaften aus der Lehrerausbildung in NRW bezeichnet. „Politische Bildung ist ein wirksames Mittel gegen demokratiefeindliche Tendenzen. Vor allem die politische Bildung in den Schulen trägt zur Ausbildung einer gemeinsamen, tragfähigen und demokratischen Wertebasis bei. Sie gehört nicht aufs Abstellgleis. Im Gegenteil, wir müssen sie stärken und ausbauen“, fordert Bärbel Bas. „Politische Bildung muss grundlegender Bestandteil der Ausbildung von Lehrkräften sowie des pädagogischen Personals an den Bildungseinrichtungen bleiben.“

„Es passt ins Bild, wenn Armin Laschet die politische Bildung in den nordrhein-westfälischen Schulen auf das Abstellgleis schiebt. Es ist seine CDU, die im Bund das Demokratiefördergesetz verhindert hat“, ärgert sich Bärbel Bas. Mit dem Demokratiefördergesetz sollten zivilgesellschaftliche Demokratieprojekte langfristig gestärkt werden. Auch in einem 89-Punkte-Plan der Regierung gegen Rechtsextremismus war es eine zentrale Maßnahme. Bisher können Demokratieprogramme des Bundes nur Modellprojekte fördern. „Erfolgreiche Projekte müssen aber längerfristig gefördert werden. Sie brauchen Planungssicherheit, sonst geht viel Know-How verloren und Netzwerke müssen immer wieder neu geknüpft werden. Wir wollten dies noch in dieser Wahlperiode auf den Weg bringen. Das ist an der Union gescheitert“, so Bärbel Bas.

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