Rainer Bischoff, SPD-Landtagsabgeordneter: „Konstruktive Lösungen für den Duisburger Sport schaffen“

Zur öffentlichen Diskussion über ein mögliches Verbot von Plastikgranulat auf Kunstrasenplätzen durch die Europäische Union erklärt der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff:

„Auf Antrag der SPD-Fraktion hat sich der Sportausschuss in seiner jüngsten Sitzung mit der Thematik befasst. Wir hoffen, dass auch weiterhin an einer konstruktiven Lösung für die betroffenen Vereine gearbeitet wird. Wir fordern Staatsekretärin Andrea Milz und Ministerpräsident Armin Laschet auf, sich auf allen Ebenen für lange Übergangsfristen einzusetzen und die Vereine beim Austausch des Granulats durch  verträglichere Stoffe wie Sand oder Kork zu unterstützen. Der Vorschlag von Bundesminister Seehofer 6 Jahre als Übergangsfrist zu nehmen ist willkürlich gewählt und daher keine gute Idee.

In Duisburg sind 29 Kunstrasenplätze geplant oder fertiggestellt. Bundesweit sind rund 6.000 Plätze betroffen. Ein mögliches Verbot von Mikro-Plastik betrifft nicht nur den Fußball in Duisburg, sondern viele andere Sportarten ebenfalls. Die Sportgemeinschaft muss hier zusammenstehen. Der Sport darf nicht gefährdet werden. Wir gehen davon aus, dass die Landesregierung im Falle des Verbots den Vereinen finanziell unter die Arme greifen wird.“

Rainer Bischoff, SPD-Landtagsabgeordneter

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