Warum Berlin, wenn man Duisburg haben kann? (06.03.17)

Sarah Philipp zu Besuch bei dem Kompetenzzentrum für Innovation und Unternehmensgründung der Universität Duisburg-Essen

Sarah Philipp MdL

Sarah Philipp MdL

Warum Berlin, wenn man Duisburg haben kann? 

„Start-up-Duisburg!“ hieß es für die Duisburger SPD-Landtagsabgeordnete Sarah Philipp und den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden für den Bereich Wirtschaft  Michael Hübner. Auf dem Campus der Universität Duisburg wurden sie herzlich von Dipl.-Geogr. Wolf-Thomas Nußbruch und Prof. Dr. Volker Breitenhecker empfangen. Beide ausgewiesene Visionäre, denn sie bilden die Leitung des IDE, dem Kompetenzzentrum für Innovation und Unternehmensgründung an der Universität Duisburg-Essen. Eine wahre „Innovationsfabrik“ und eine tolle Plattform für junge Gründer aus der Region! 

Zunächst trugen die Beiden Leiter des IDE den imposanten Werdegang vom semesterbegleitenden Seminar (1995) bis zur Gründung des IDE (2015) und nun sogar des Masterstudiengangs Innopreneurship vor.  „Allein schon diese Entwicklung zeigt, dass Duisburg keinen Vergleich scheuen muss, wenn es um die Gründerszene geht. Hier ist etwas Tolles entstanden!“ erklärte Philipp begeistert.  

Mit der deutschlandweit größten Hochschuldichte braucht NRW keine Akademiker importieren. Hinzu kommt, dass das Ruhrgebiet entlang der Rheinschiene eine einzigartige Infra- und Wirtschaftsstruktur genießt. Nußbruch fuhr enthusiastisch fort „Darum beneidet uns ganz Deutschland, vor allem Berlin! Wir haben hier die Industrie im Rücken.“  

 „Das sind alles tolle Voraussetzungen, allerdings müssen wir hier die großen Unternehmen mehr in die Pflicht nehmen. Denn aktuell kommen 72% aller Fördermittel für junge Gründer vom Land NRW und nur 28% aus der freien Wirtschaft. Da ist Aufholbedarf“ mahnte Hübner zum Abschluss des Gesprächs. 

So gilt wieder einmal: Schon viel geschafft, noch viel zu tun!