SPD – Arbeitnehmer: Duisburger Besonderheiten bei Arbeitsmarktpolitik auch zukünftig in Berlin vertreten (16.10.17)

Rainer Bischoff, SPD – Arbeitnehmer: Duisburger Besonderheiten bei Arbeitsmarktpolitik auch zukünftig in Berlin vertreten

Rainer Bischoff, MdL

Rainer Bischoff, MdL

Die SPD – Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) appelliert an die Duisburger Abgeordneten und Parteien, die in den anstehenden Berliner Koalitionsverhandlungen vertreten sind, die Duisburger Interessen und Besonderheiten gerade in der Arbeitsmarktpolitik offensiv zu vertreten.

„Bei uns in Duisburg“, so Rainer Bischoff als Vorsitzender der Duisburger AfA, „ist der Anteil der Langzeitarbeitslosen besonders hoch. Es besteht die große Gefahr, dass diese vom an sonst florierenden Arbeitsmarkt abgehängt werden. Hierzu benötigen wir einen sozialen Arbeitsmarkt. Dieser muss im Koalitionsvertrag festgeschrieben werden.“

Weiterhin erwarten die Duisburger SPD – Arbeitnehmer, dass Errungenschaften und Projekte der vergangenen Legislaturperiode jetzt nicht gegen die Wand gefahren werden.

„Wir haben gegen den ursprünglichen Willen der CDU“, so Rainer Bischoff weiter,

„ als SPD den gesetzlichen Mindestlohn durchgesetzt. Bündnis 90/Die Grünen treten ebenfalls für den Mindestlohn ein. Wir erwarten nun von CDU und Bündnis90/Die Grünen, dass sie sich an ihre Beschlüsse halten. Darüber hinaus müssen die Bereiche prekäre Beschäftigung, Leiharbeit und Werkverträge weiter eingegrenzt werden.“

Die SPD – Arbeitnehmer erwarten, dass nicht nur sie, sondern auch die Gewerkschaften die zu erwartende Koalition an diesen Punkten messen wird.

„Wir fordern daher ganz intensiv alle Duisburger Beteiligten und Abgeordneten auf, diese Punkte besonders im Auge zu haben“, so Rainer Bischoff abschließend.