Özdemir und Bas setzen sich für einen Radweg parallel zur A 59 ein. (14.02.17)

ADFC und die Duisburger Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir und Bärbel Bas setzen sich beim Bundesverkehrsminister für A 59-Radweg ein

B. Bas und M. Özdemir MdB

Der Allgemeine Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) und die Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir und Bärbel Bas setzen sich für einen Radweg parallel zur A 59 ein, der den Duisburger Norden und die Innenstadt direkt verbinden könnte

Bärbel Bas und Mahmut Özdemir unterstützen den ADFC bei diesem Vorhaben: „Ein direkter Radweg entlang der A 59 könnte unsere Straßen entlasten und eine sichere und schnelle Verbindung für Radfahrer vom Duisburger Norden in die Innenstadt schaffen. Um diesen Vorschlag rechtzeitig auf Erfolgsaussicht prüfen zu lassen, haben wir den Bundesverkehrsminister angeschrieben und ihn gebeten, dass sein Haus schnellstmöglich eine Einschätzung zu diesem Denkanstoß abgibt. Dieses Vorhaben auf die Schiene zu setzen, ist noch in dieser Wahlperiode denkbar, wenn der Bundesverkehrsminister eine schnelle Befassung ermöglicht.“

Der ADFC fordert schon seit Längerem einen Radweg, der parallel  zur A-59 verläuft und den Duisburger Norden und die Duisburger Innenstadt direkt miteinander verbindet. Die dazu angestellten Überlegungen sind sinnvoll: Der Ausbau der A 59 ist geplant und im Zuge der Bauarbeiten ließe sich der Radweg ohne großen Mehraufwand realisieren. Der ADFC schlägt dabei ein Konzept vor, das bereits vorhandene Bauelemente sinnvoll und wirksam ergänzt. So könnte bspw. der Radweg entlang der Berliner Brücke durch eine leichte Stahlkonstruktion unterhalb des seitlichen Kragarmes angebracht werden, was eine Erweiterung der Autobahntrasse überflüssig machen würde.

Hubert Becker, Verkehrsreferent des ADFC Nordrhein-Westfalen ist überzeugt: „Schon mit der Entstehung der A 59 als Stadtautobahn im Jahre 1962 rückte die City für die Autofahrer in eine erreichbare Nähe. Mit einer  kombinierten Straßen- und Radwegeverbindung vom Norden Duisburgs in die Innenstadt würde die Stadt eine zukunftsweisende wie umweltschonende Verkehrsverbindung für den Berufs-, Geschäfts- und Freizeitverkehr erhalten, ein Leuchtturmprojekt für die Stadt und ein langgehegter Traum der hiesigen Radfahrer.“

„Ein solcher Radweg ist aus umweltpolitischer Sicht sehr zu begrüßen. Er könnte dazu beitragen, dass die Menschen noch stärker auf das Fahrrad umsteigen und so sich selbst etwas Gutes tun und dabei die Verkehrssituation entspannen", unterstreicht Bruno Sagurna, stellv. Vorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Regionalverband Ruhr (RVR).