Sanierungsstau an Duisburger Schulen muss abgearbeitet werden (01.06.16)

Benedikt Falszewski: Sanierungsstau an Duisburger Schulen muss abgearbeitet werden

Benedikt Falszewski, Ratsherr

Benedikt Falszewski, Ratsherr

-Schulausschuss beschließt Aufstellung einer Mängel- und Prioritätenliste-

Der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Benedikt Falszewski, begrüßt den Vorstoß der Verwaltung, eine Mängelliste zu erarbeiten, um den Sanierungsstau an Duisburger Schulen transparent darzustellen. Dem hat der Schulausschuss in seiner letzten Sitzung (31. Mai 2016) einstimmig zugestimmt. Auf Initiative der SPD wurde der Beschluss dahingehend erweitert, dass in einem zweiten Schritt eine Prioritätenliste aufgestellt wird, anhand derer die Schulsanierungen erfolgen sollen. „Viele unserer Schulen haben erhebliche Mängel. Dies trifft insbesondere auf die Toilettenanlagen zu. Einige werden bereits modernisiert, aber es besteht noch weiterer Handlungsbedarf. Uns als SPD-Fraktion ist es wichtig, dass man die Schulen zum Wohl unserer Schülerinnen und Schüler ordnungsgemäß instand setzt“, erklärt Benedikt Falszewski.

Eine weitere Forderung der SPD-Fraktion war in diesem Zusammenhang auch, dass seitens des Immobilien-Management Duisburg (IMD) ein grober Zeitplan vorgelegt wird, wann mit dem Beginn und der Fertigstellung der einzelnen Sanierungsmaßnahmen zu rechnen ist. „Die Schulen brauchen verlässliche Zusagen, in welchem Zeitraum ihre Schule saniert wird. Es kann nicht sein, dass wichtige Modernisierungsarbeiten jahrelang immer wieder verschoben werden. Aus diesem Grund muss die Prioritätenliste aus unserer Sicht unbedingt eine grobe Zeitplanung beinhalten. Nur so gibt man den Schulen Planungssicherheit“, betont der schulpolitische Sprecher Falszewski.

Im Zuge der Kommunalinvestitionen für Duisburg (KIDU) werden bereits einige Schulen saniert. Hierfür stehen rund 18,5 Millionen Euro zur Verfügung „Dies ist unserer Meinung nach ein guter Anfang. Damit hat der Oberbürgermeister bereits einen richtigen Schwerpunkt gesetzt“, so Falszewski abschließend.