Klares Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rassismus! (08.06.16)

Die Duisburger SPD – MdLs: Integriertes Handlungskonzept hilft Duisburg. Klares Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rassismus!

Duisburger SPD Landtagsabgeordnete

Duisburger SPD Landtagsabgeordnete

„Dieses Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus ist ein wichtiger Schritt. Es stärkt unsere demokratische und vielfältige Gesellschaft in Duisburg“, so die Duisburger SPD – MdLs.

Auf der Grundlage von zehn Regionalkonferenzen mit Initiativen und Bündnissen, Schulen, der Jugendhilfe sowie VertreterInnen der Kommunalpolitik und Verwaltungen sind in Zusammenarbeit mit dem Land NRW Bedarfe in der Prävention von Rechtsextremismus und Rassismus festgestellt und anschließend Ziele sowie Maßnahmen entwickelt worden.

„So wird z. B. die präventive Arbeit der Fußballfanprojekte gegen Rechtsextremismus und Rassismus durch Fortbildungen verstärkt. Wir möchten in der MSV – Arena keine rassistischen Diffamierungen gegenüber Spielern oder auch Besuchern hören. Durch die Stärkung dieser Fanprojekte wird diesen Diffamierungen Einhalt geboten“, so Rainer Bischoff, Sarah Philipp und Frank Börner, „Auch werden Antirassismus – Trainings in der Kinder- und Jugendarbeit gezielter gefördert und die mobilen Beratungsstellen und Opferberatungen finanziell besser ausgestattet. Zudem begrüßen wir es auch sehr, dass es verstärkt Ausschwitzfahrten der Schulen geben wird.“

Neben der Demokratiebildung und Stärkung der Beratungs- und Unterstützungsangebote wird der Fokus auch auf die Perspektive der Betroffenen sowie die Sensibilisierung für institutionellen bzw. strukturellen Rassismus gelegt.

Durch die momentane Flüchtlingssituation, die auch Duisburg direkt betrifft, bieten diese Instrumente und Maßnahmen der Prävention die Möglichkeit frühzeitig gegen Rechtsextremismus und Rassismus aktiv zu werden, und vor Ort mit den Menschen und in Schulen bedarfsgerecht und handlungsorientiert gemeinsame Strategien zu erarbeiten und aufzuklären. So werde Respekt und Toleranz schon in der Kita und in den Schulen den Kindern und Jugendlichen nahe gebracht.