Keine Beteiligung der STEAG an ostdeutschen Braunkohle-Aktivitäten (19.02.16)

Bruno Sagurna: Keine Beteiligung der STEAG an ostdeutschen Braunkohle-Aktivitäten

Bruno Sagurna, Ratsmitglied

Bruno Sagurna, Ratsmitglied

-Keine wirtschaftlichen Risiken eingehen-

Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Bruno Sagurna, spricht sich gegen eine Beteiligung der STEAG an ostdeutschen Braunkohle-Aktivitäten aus. „Wir lehnen eine Übernahme oder finanzielle Beteiligung der STEAG an solchen Aktivitäten ab. Diese bringen erhebliche wirtschaftliche Risiken mit sich und darf man nicht eingehen“, so Bruno Sagurna.

Hintergrund ist, dass die Stadtwerke Duisburg zu 19% am Konzern STEAG beteiligt sind. Zuvor haben sich bereits andere Ruhrgebietsstädte, die ebenfalls Anteilseigner sind, gegen entsprechende Beteiligungen ausgesprochen. „Als die STEAG von verschiedenen Stadtwerken erworben wurde, war der ökologische Umbau des Konzerns eines der vereinbarten Ziele. Der Erwerb von Braunkohle-Tagebauen und Braunkohle-Kraftwerken in Ostdeutschland ist mit diesem Ziel nicht zu vereinbaren“, bekräftigt Sagurna die Haltung der SPD in dieser Frage.

Ein entsprechender Antrag wurde in der letzten Sitzung des Umweltausschusses (12.02.2016) bereits mit großer Mehrheit beschlossen. Dieser wird auch in die Ratssitzung am 29. Februar 2016 eingebracht. Sagurna geht dort ebenfalls von einer breiten Zustimmung aus.