Bundesverkehrswegeplan beschlossen (02.12.16)

Gute Chancen für RRX und modernen Lärmschutz

Bundesverkehrswegeplan beschlossen! Wichtige Infrastrukturprojekte werden gefördert!

Mit drei Gesetzen für die Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasserstraße hat der Deutsche Bundestag heute den Bundesverkehrswegeplan 2030 beschlossen. Rund 270 Milliarden Euro wird der Bund bis 2030 in seine Verkehrswege investieren. Die SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir erklären:

 

„Unsere SPD-Fraktion hat das Prinzip Erhalt vor Neubau durchgesetzt. Investitionen werden vor allem dort getätigt, wo Engpässe vorliegen und die Menschen täglich im Stau stehen. Wir danken allen Beteiligten für ihre Unterstützung. Der Ersatzneubau der Rheinbrücke und der Ausbau der A40 sind wichtige Vorhaben, damit wir in Duisburg schneller, sicherer und staufreier vorankommen. Der Ausbau der A59 ist ebenfalls zwingend notwendig, auch um die Zukunftsfähigkeit des Hafen- und Logistikstandortes zu sichern. Unser Engagement hat sich gelohnt.“

 

Ein weiteres wichtiges Projekt für Duisburg und die Region ist der Rhein-Ruhr-Express: Mit der Realisierung können künftig bis zu 31.000 Personenfahrten pro Werktag vom Pkw zum ÖPNV verlagert werden. Mit einem Brief an Bundesverkehrsminister Dobrindt hatten sich die beiden SPD-Abgeordneten dafür eingesetzt, dass der Ausbau des Rhein-Ruhr-Express gegenüber dem Arbeitsentwurf des Bundesverkehrswegeplans höher priorisiert wird. Dieses Anliegen hatten Bas und Özdemir auch noch einmal bei Gesprächen im Bundesverkehrsministerium betont: „Unsere Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt: Der RRX wird jetzt vollständig realisiert, auch das 5./6. Gleis zwischen Düsseldorf-Kalkum und Duisburg HBF kommt. Für die Menschen im Duisburger Süden besteht durch diesen Ausbau ein gesetzlicher Anspruch auf zusätzlichen, modernen Lärmschutz. Wir werden dran bleiben, damit dieser Anspruch auch zügig umgesetzt wird.“