Bündnis für Infrastruktur (21.09.16)

„Bündnis für Infrastruktur: Befürwortern von Infrastrukturprojekten eine Stimme geben – eine Chance für den Wirtschaftsstandort Duisburg“

Sarah Philipp MdL

Sarah Philipp MdL

Verkehrsminister Michael Groschek, Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Finanzminister Norbert Walter-Borjans starten am heutigen Dienstag in Düsseldorf das Bündnis für Infrastruktur. Ziel ist es, die gesellschaftliche Bedeutung von Infrastrukturmaßnahmen aufzuzeigen und deren Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Sarah Philipp, Mitglied im Landtagsausschuss für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, begrüßt die Initiative der Minister: „Erhalt, Modernisierung und bedarfsgerechter Ausbau einer modernen Infrastruktur sind von zentraler Bedeutung für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen und insbesondere auch für meine Heimatstadt Duisburg.“

Dafür wurde in den vergangenen Monaten bereits viel erreicht: Im Bundesverkehrswegeplan sind für Infrastrukturprojekte in NRW Mittel in Milliardenhöhe vorgesehen. „Jetzt geht es darum, die Infrastrukturvorhaben zügig und effizient zu realisieren. Von entscheidender Bedeutung ist dafür - neben schnellen Planverfahren - auch ihre jeweilige Akzeptanz in der Bevölkerung” so Philipp weiter.

Hier setzt das Bündnis  für Infrastruktur an, dem zum Auftakt der DGB NRW und die IHK NRW beitraten: Den Menschen, die Sinn und Nutzen von Infrastrukturvorhaben für unsere Gesellschaft und Wirtschaft erkennen und sie befürworten, die sich aber nur selten zu Wort melden, soll eine Stimme gegeben werden.

„Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern entschlossen an einem Strang ziehen. Jetzt gibt es die längst überfälligen Gelder für NRW, jetzt gibt es die nötigen Planungskapazitäten. Wer „ja“ zu einem leistungsfähigen Verkehrswegenetz von morgen sagt, darf heute nicht „nein“ sagen, wenn gebaut werden soll. Dies gilt vorwiegend für Verkehrsinfrastrukturprojekte, aber eben auch für die Umsetzung von Stadtentwicklungsprojekten und die Ausweisung neuer Baugebiete” konkretisiert Philipp das Anliegen des Bündnisses.

Hierzu sollen künftig auch regionale Bündnisse entstehen. Dazu Philipp: „Für Duisburg als Logistikdrehscheibe mit Bedeutung für den gesamten europäischen Absatz- und Beschaffungsmarkt ist die Sicherstellung einer funktionstüchtigen Infrastruktur eine entscheidende Zukunftsfrage. Wem Duisburg als Wirtschaftsstandort mit Lebensqualität am Herzen liegt, der darf sich einer dynamischen Entwicklung mit Augenmaß nicht verschließen.“