„Wir stehen solidarisch an der Seite der Kolleginnen und Kollegen der thyssenkrupp-Belegschaft.“ (20.09.17)

Bas und Özdemir: „Wir stehen solidarisch an der Seite der Kolleginnen und Kollegen der thyssenkrupp-Belegschaft.“

"Wir stehen solidarisch an der Seite der Kolleginnen und Kollegen bei thyssenkrupp und unterstützen die Forderungen des Betriebsrates. Eine Fusion mit Tata sehen wir sehr kritisch. Deshalb werden wir am Freitag gemeinsam mit den Duisburger Belegschaften zur Großkundgebung der IG Metall nach Bochum fahren und auch dort unsere Solidarität zeigen“, erklären die SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir.

Heute Morgen hatte der thyssenkrupp-Vorstandsvorsitzende, Heinrich Hiesinger, die beiden Abgeordneten informiert, dass es eine grundsätzliche Einigung von thyssenkrupp und Tata Steel über einen Zusammenschluss der Europäischen Stahlaktivitäten gäbe. In Duisburg stehen damit mehr als 14.000 Kolleginnen und Kollegen und ihre Familien vor einer unsicheren Zukunft. Bärbel Bas und Mahmut Özdemir betonen: „Diese Absichtserklärung ist ein alarmierender Schritt. Aber Herr Hiesinger braucht für die Umsetzung der Fusion die Zustimmung des Aufsichtsrates. Die Arbeitnehmervertreter fordern völlig zu Recht Garantien für die Beschäftigten. Die Mitbestimmung hat unsere heimische Stahlindustrie immer stark gemacht, das muss auch weiter gelten. Die Managementfehler in Amerika dürfen nicht zu Lasten der Belegschaft in Duisburg gehen.“

Bas und Özdemir: „Wir kämpfen als SPD auf allen politischen Ebenen für den Erhalt unserer heimischen Stahlindustrie. Der Stahlstandort Duisburg gehört zu den modernsten und effizientesten in Europa, die Belegschaften leisten hervorragende Arbeit. Wir brauchen jetzt Standort- und Beschäftigungssicherung sowie zukunftssichernde Investitionen. Dann gilt auch weiterhin: Stahl ist Zukunft.“