Neumitglieder

Wir über uns

Wir möchten Ihnen mit diesen Informationen etwas über das "Innenleben" der Partei erzählen.

Wie funktioniert die Partei? Wie können Sie sich und Ihre politischen Überzeugungen in die SPD in Duisburg am besten einbringen? Welche Leute machen hier die Politik? In der SPD sind viele Menschen, das sind die auf die es ankommt, die Basis der Partei. Je mehr von dieser Basis aktiv mitarbeiten, um so besser.

Mehr als 150 Jahre sind vergangen, seit mit der Gründung des "Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins" in Leipzig die erste sozialdemokratische Organisation ins Leben gerufen wurde. Damit ist die SPD die älteste demokratische Organisation unseres Landes. In der langen Geschichte der Partei standen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ein für den 8-Stunden-Tag und für die 35-Stunden- Woche, Gleichberechtigung von Männern und Frauen, sie kämpften gegen das Verbot ihrer Organisation unter Bismarck und Hitler, für eine sozial gerechte, demokratische und friedliche Gesellschaft. Diese gemeinsame Geschichte trägt dazu bei, dass auch heute noch das vertraute "DU" als Anrede üblich ist.

Wir wollen auffordern und ermuntern, in einem Ortsverein, in einer der Arbeitsgemeinschaften oder in einem Arbeitskreis mitzumachen und Ihre Meinungen einzubringen. Lassen Sie sich es nicht schwer machen, auch wenn die eine oder andere Versammlung nicht ganz Ihren ersten Erwartungen entspricht. Wir sind für jede solidarische Kritik offen und befinden uns in einem ständigen Lernprozess.

Was wir wollen

Wer Bewahrenswertes erhalten will, muss verändern

Textauszug: Berliner Grundsatzprogramm der SPD von 1989

Wir Sozialdemokraten, Frauen und Männer, kämpfen für eine friedliche Welt und eine lebensfähige Natur, für eine menschenwürdige sozial gerechte Gesellschaft. Wir wollen Bewahrenswertes erhalten, lebensbedrohende Risiken abwenden und Mut machen, Fortschritte zu Erstreiten.

Wir wollen Frieden. Wir arbeiten für eine Welt, in der alle Völker in gemeinsamer Sicherheit leben, ihre Konflikte nicht durch Krieg oder Wettrüsten, sondern in friedlichem Wettbewerb um ein menschenwürdiges Leben austragen, in der eine Politik der Partnerschaft und eine Kultur des Streits den Konflikt zwischen Ost und West überwinden, in der alle Völker Europas zusammenarbeiten in einer demokratischen und sozialen Ordnung des Friedens, von der Hoffnung und Frieden für die Völker des Südens ausgeht, in der die Völker Asiens, Afrikas und Lateinamerikas durch eine gerechte Wirtschaftsordnung faire Chancen zu eigenständiger Entwicklung haben. Wir wollen eine Weltgesellschaft, die durch eine neue Form des Wirtschaftens das Leben von Mensch und Natur auf unserem Planeten dauerhaft bewahrt. Wir wollen die gesellschaftliche Gleichheit von Frau und Mann, eine Gesellschaft ohne Klassen, Privilegien, Diskriminierungen und Ausgrenzungen. Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle Frauen und Männer das Recht auf humane Erwerbsarbeit haben und alle Formen der Arbeit als gleichwertig behandelt werden. Wir wollen durch solidarische Anstrengung Wohlstand für alle erreichen und gerecht verteilen. Wir wollen, dass Kultur in ihren vielfältigen Erscheinungsformen das Leben aller Menschen bereichert. Wir wollen Demokratie in der ganzen Gesellschaft. auch in der Wirtschaft, im Betrieb und am Arbeitsplatz verwirklichen, wirtschaftliche Macht begrenzen und demokratisch kontrollieren. Wir wollen, dass wirtschaftliche Grundentscheidungen, vor allem darüber, was wachsen und was schrumpfen soll, demokratisch getroffen werden. Wir wollen, dass die Bürger über die Gestaltung der Technik mitbestimmen, damit die Qualität von Arbeit und Leben verbessert wird und die Risiken der Technik gemindert werden. Wir wollen einen modernen demokratischen Staat, getragen vom politischen Engagement der Bürgerinnen und Bürger, der zur Durchsetzung gesellschaftlicher Ziele fähig ist und sich ständig an neuen Aufgaben wandelt und bewährt. Bloßes Fortschreiben bisheriger Entwicklungen ergibt keine Zukunft mehr. Wir wollen Fortschritt, der nicht auf Quantität, sondern auf Qualität, auf eine höhere Qualität menschlichen Lebens zielt. Er verlangt Umdenken, Umsteuern, Auswählen und Gestalten, vor allem in Technik und Wirtschaft. Je gefährdeter die Welt, desto nötiger der Fortschritt.

Wer Bewahrenswertes erhalten will, muss verändern: Wir brauchen einen Fortschritt, der den Frieden nach innen und außen sichert, das Leben von Mensch und Natur bewahrt, Angst überwindet und Hoffnung weckt. Wir brauchen einen Fortschritt, der unsere Gesellschaft freier, gerechter und solidarischer macht. Ohne diesen Fortschritt hätte der Rückschritt freie Bahn. Darum wollen wir Sozialdemokraten gemeinsam mit den demokratischen Sozialisten aller Länder für ihn arbeiten.

Wer kann Mitglied der SPD sein?

Mitglied der SPD können alle sein, die sich mit ihrer Überzeugung zu den Grundsätzen der Partei bekennen und mindestens 14 Jahre alt sind. Die Mitgliedschaft muss bei dem Ortsverein beantragt werden, der für den jeweiligen Stadtteil zuständig ist. Der Vorstand des Ortsvereins entscheidet über die Aufnahme als Mitglied. Jedes Mitglied kann nur einem Ortsverein angehören. Doppelmitgliedschaften sind unzulässig.

Die Aufnahme kann auch im SPD-Büro, Krummacherstr. 33, Tel.92963-0 erfolgen (Aufnahmeantrag zusenden).

Ein ausgefüllter Aufnahmeantrag sollte schnellstmöglich zum Ortsvereinsvorsitzenden gelangen. Das neue Mitglied wird dann bereits in die Parteiarbeit einbezogen, während die Anmeldung noch den offiziellen Weg zurücklegt: Unterbezirksbüro, Parteivorstand und zurück an den Ortsverein.

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Satzung

Die Satzung der SPD Duisburg hier

Welche Rechte und Pflichten haben Mitglieder?

Es gibt viele Möglichkeiten, als Mitglied politisch mitzuarbeiten. Bei uns wird Politik nicht von oben nach unten gemacht. Der politische Einfluss beginnt im Ortsverein. Jedes Mitglied hat das Recht, sich im Rahmen der Statuten an der politischen Willensbildung, an Wahlen und Abstimmungen zu beteiligen und die Ziele der SPD zu unterstützen.

Dazu gehört, mitzumachen bei Aktionen und Veranstaltungen (Info - Stand, Ortsvereinsfest, etc.),

mitzudiskutieren und zu entscheiden, z.B. bei kommunalpolitischen Themen (Verkehrs- oder Schulprobleme) oder bei Anträgen zu Landes- oder bundespolitischen Themen,

zu wählen (z.B. den Vorstand des Ortsvereins und die Delegierten zum Unterbezirksparteitag und zur Wahlkreiskonferenz),

Einfluss zu nehmen auf die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten zur Bezirksvertretung oder zum Rat der Stadt,

selbst Verantwortung zu tragen (als bewusstes, überzeugtes Mitglied in politischen Gesprächen und Aktionen, bei der Übernahme von Aufgaben und Funktionen, z.B. als Parteitagsdelegierter).

Neben der Ausübung dieser Rechte wird aber auch von jedem Mitglied die regelmäßige Zahlung der Monatsbeiträge erwartet. Aus den Beiträgen müssen die vielfältigen Aufgaben der Partei finanziert werden. Ein satzungsgemäßer Beitrag sollte daher für jedes Mitglied selbstverständlich sein. Nach der Satzung ist die Höhe des Beitrages unterschiedlich und richtet sich nach dem Monatseinkommen. Die Beiträge sind so gestaffelt, dass Mitglieder mit geringerem Einkommen relativ weniger belastet werden als Mitglieder mit höherem.